GLUECKSHUND

Heilung für Dich und Dein Tier



WAS DU SELBST TUN KANNST

 

Wechsele die Perspektive, versetze Dich in Deinen Hund hinein


Du brachst nur  zehn Minuten Zeit. Mache es Dir gemütlich. Lehne Dich entspannt zurück und beobachte einige Züge lang Deinen Atem. Vielleicht liegt Dein Tier in Deiner Nähe und Euer Atem wird synchron. Dann stelle Dir beim Einatmen vor, wie Dein Bewusstsein in den Körper Deines Tieres schlüpft, Du nun die Welt durch seine Augen siehst.

 

Was geschieht, wenn Du (also Dein Hund) aufwachst, wie fühlst Du Dich? Hast Du ein gemütliches  Nachtlager  an einem trockenen nicht zugigen Ort, idealer Weise in der Nähe Deines Menschen? Du stehst auf und streckst Dich vermutlich als Erstes ausgiebig. Was geschieht dann? Was erlebst Du?  Vielleicht möchtest Du einen typischen Tag Deines Hundes auf diese Art durchleben? Fühlt sich das gut an? Führt Dein Hund ein erfülltes Leben? Oder nimmst Du Mangelgefühle wahr? Woran könnte dies liegen? Sicherlich liebst Du ihn sehr. Lässt Du ihn das auch spüren?  Fühlst Du eine körperliche Schwere? Dann würde es ihm eventuell gut bekommen, Ihr unternehmt noch mehr gemeinsame Spaziergänge, die spannend und ausgedehnt sind? Vielleicht sind es der Leckerli zu viele? Oder der ihm angedachte Speiseplan ist für ihn einfach nicht bekömmlich. Fühlt sich Dein Hund in Deiner  Imagination einsam? Dann wünscht er sich  vielleicht mehr Kontakt zu Artgenossen? Oder er möchte als das Rudeltier, das er ja ist, seltener allein sein. Mutmaßlich träumt er vor allem  davon, dass die Verbindung zu Dir noch  enger wird. Hat Dein Hund eine Aufgabe, aus deren Erfüllung er Selbstwert und Freude ziehen kann? .....

 

Durch dieses Einfühlen in Deinen Hund kommst Du womöglich dem Problem, das Dich hierher geführt hat, schon selbst auf die Schliche. Auf jeden Fall führt diese Übung zu einem tieferen Verständnis Deines Hundefreundes.


Prüfe zuerst Deine Energie, bevor Du Deinem Hund etwas abverlangst 


Du bist beim Morgengassi noch nicht ganz aus der Tür und schon zieht er Dir fast den Arm heraus? Wutentbrannt wirst Du gleich ein barsches „Nein“ Richtung Missetäter schmettern. Moment! Halte inne und fühle Dich selbst. Bist Du vielleicht gedanklich schon beim ersten Termin im Büro, nämlich jenem, der Dir bereits  vor drei Wochen, als Du ihn in den Kalender eingetragen hast, extrem schlechte Laune bescherte? Oder bist Du einfach etwas zu spät dran und läufst innerlich im Eiltempo? Dann sage nichts zu Deinem Hund, nimm stattdessen drei tiefe Atemzüge, versuche, Dich zu zentrieren und staune über die Reaktion Deines Hundes. Für gewöhnlich spiegelt der Hund die Energie des Hundeführers. Genaugenommen empfindet der Hund die Energie oft als Kommando. Taucht am Horizont der Erzfeind Deines Hundes auf, wirst Du höchstwahrscheinlich mit innerer Anspannung und Anfeindung reagieren. „Oh nicht doch, der schon wieder“ schießt es Dir in den Sinn. Dein Hund hört perfekt auf Dich und gebärdet sich augenblicklich wild. Das ist Dir selbstverständlich peinlich und am liebsten wärst Du jetzt unsichtbar. Aus dieser Haltung heraus schreist Du dem Hund etwas wie „Hör auf! Lass das!“  entgegen. Aus dem Klang Deiner Stimme wird dem Hund klar, dass die Situation wirklich bedrohlich ist und nun legt er erst richtig los.

Lenke Deine Aufmerksamkeit auf Dich selbst. Nimm einige tiefe Atemzüge. Agiere aus Deiner Mitte heraus. Versuche, Gefühlszustände wie Sicherheit, Souveränität und Gelassenheit in Dir aufsteigen zu lassen und staune über die Reaktion.   


 

Konzentriere Dich auf "hin zu" und nicht auf "weg von"

 

Imaginiere Dein Ziel und widme Zuständen, die Du ablehnst, keine Aufmerksamkeit.

 

Der Erzfeind läuft mit seinem „unmöglichen“ Halter weiter auf Dich und Deinen Hund zu. Im Kopf läuft der Film längst ab: Dein Hund springt kläffend und zähnefletschend in die Leine. Auf dem nassen Gras wirst Du Mühe haben, nicht wegzurutschen. Wahrscheinlich fällst Du hin. Dein Hund wird, Dich auf Knien im Schlepptau , Richtung Feind zerren. Die Nachbarin, die sich eh ständig aufregt, weil Dein Hund, der nur ordentlich aufpasst,  angeblich ständig bellt, schaut auch gerade aus dem Fenster. .....Stopp! Konzentriere Dich auf Deine Mitte, visiere einen Punkt, zum Beispiel einen einhundert Meter vor Dir stehenden Baum an und laufe mit Deinem Hund dorthin. Du siehst dabei das Bild Deiner selbst, wie Du in würdevoller Haltung entschlossen, doch ruhig, mit einem an lockerer Leine neben Dir laufenden Hund Deinen Weg gehst.

 

 

Dein Hund ist krank. Immer, wenn Du ihn ansiehst, richtet sich Dein Augenmerk auf das Kranke an ihm, zum Beispiel einen Tumor. Du wünschst Dir nichts sehnlicher, als dass sich dieses üble Ding doch endlich in Luft auflöse oder wenigstens schrumpfe. .... Stopp! Konzentriere Dich auf die gesunden Areale Deines Hundes. Richte Dein Bewusstsein aus auf Gesundheit. Imaginiere, wie Dein vollständig gesunder Hund einer ihn glücklich machenden Beschäftigung nachgeht. Sieh ihn kräftig und vital.

  

 

Öffne Dein Herz