GLUECKSHUND

Heilung für Dich und Dein Tier



HEILUNG 

 



Wer er selbst sein kann, ist heil.

Obwohl wir seit langem wissen, dass unsere Entscheidungen vom Unterbewusstsein und nicht vom Verstand – dem rationalen Gehirn - getroffen werden, beharren wir darauf, durch Denken unser Leben verändern zu können. Doch unser dadurch überforderter Verstand steht dem Unterbewusstsein so machtlos gegenüber, wie Don Quichotte den Windmühlen. 

Unser Unterbewusstsein – auch emotionales Gehirn genannt – wird vornehmlich in frühster Kindheit, beginnend in der Schwangerschaft, geprägt. Anders als das rationale Gehirn, welches innerhalb der Parameter Zeit und Raum agiert, ist unser emotionales Gehirn zeitlos. Für das emotionale Gehirn existiert ausschließlich das ‚Jetzt’. Die dortigen Programmierungen sind während des gesamten Lebens die Grundlage unseres Seins. Die wenigsten Menschen verfügen über Prägungen, die ausschließlich positiv sind und ihre freie Entfaltung ermöglichen. Vielmehr sind Glaubenssätze wie: ‚Ich bin nicht liebenswert... Ich bin wertlos... Mit mir stimmt etwas nicht... Andere sind besser...Die Welt ist ein gefährlicher Ort... Ich kann nicht... Ich darf nicht... Ich muss anders sein, als ich bin...’ weit verbreitet.  Für das emotionale Gehirn ist die Welt nur in Ordnung, wenn sie seinen eigenen Programmierungen entspricht, weswegen es unentwegt eine Realität erschafft, die in Einklang mit den eigenen Glaubenssätzen steht. So wird ein ‚Ich bin wertlos - System’ möglicherweise fortwährend einem schikanierenden Chef oder steten roten  Zahlen auf dem Kontoauszug begegnen oder eine ‚Ich bin nicht liebenswert’ Programmierung immer wieder Partner/innen verfallen, die nicht liebensfähig sind. 

Unser Unterbewusstsein filtert unsere Wahrnehmungen entsprechend seiner Überzeugungen. Unsere Verarbeitungskapazitäten beschränken die Realität auf einen winzigen Bruchteil dessen, was tatsächlich im Augenblick geschieht. Mit unserem Alltagsbewusstsein sehen, hören, fühlen und schmecken wir nur einen kleinen Auszug der Wahrheit. Dadurch ist unser Denken auch auf diesen Ausschnitt begrenzt und von den tatsächlich gegebenen Möglichkeiten abgeschnitten. So nimmt beispielsweise eine Programmierung der Welt als durch und durch gefährlichen Ort zwingend überall lauernde Gefahren wahr, die einer Prägung mit Urvertrauen gar nicht greifbar sind. 

Sitz unseres Unterbewusstseins ist das limbische System, der Ort, von dem aus auch alle Körpergrundfunktionen, wie Kampf, Flucht, Nahrungsaufnahme, Fortpflanzung, Antrieb, Gedächtnis, Herzschlag, Atmung, Schlaf, Immun- und Hormonsystem sowie vieles mehr gesteuert werden. Unsere Glaubenssätze sitzen mit unseren Körperfunktionen quasi an einem Schreibtisch und stimmen ihre Befehle perfekt aufeinander ab. So ist allein der Glaubenssatz ‚Ich muss anders sein, als ich bin’ imstande, uns den Schlaf zu rauben und uns krank zu machen. Das Körpersystem funktioniert dabei wie das Binärsystem von 0 und 1 – wir sind entspannt (Parasympathikusachse) oder in Stress (Sympathikusachse). Stress, das wissen wir inzwischen, ist Ursache von mindestens 70 % aller Erkrankungen. 

Destruktive Glaubenssätze vereiteln nicht nur das Leben, von dem wir träumen, sie machen uns zudem unglücklich und krank. 

Stellen wir uns ein plakatives Beispiel vor: Ein Kind bekam nur dann die gewünschte Zuneigung von seinen Eltern, wenn es krank war, was zu der Programmierung: ‚Ich werde nur geliebt, wenn ich krank bin’ führte. Das limbische System, für welches Liebe das unantastbar höchste Gut ist, wird eine Krankheit um die nächste fabrizieren und Schulmedizin sowie Pharmaindustrie diesen Leiden ohnmächtig gegenüberstehen, ebenso wie der Verstand dieses Wesens, der sich nichts als Gesundheit wünscht. 

Die schulmedizinische Notfallversorgung ist eine hoch zu lobende Errungenschaft, doch vermögen weder Pillen noch Skalpell destruktive Glaubenssätze zu transformieren. Unser Verstand vermag die Fehlprogrammierungen nicht nur nicht ausfindig zu machen, sondern identifiziert sich mit ihnen. Wir sind überzeugt, tatsächlich ‚falsch’ zu sein. 

 


Natürlicherweise sind wir vollkommen, alle. Falsch machen uns lediglich die falschen Glaubenssätze. Doch wir können diese transformieren.

 



Neben  zerstörerisch wirkenden Programmierungen stehen  Traumata unserem Heilsein entgegen. Wir müssen keinen Krieg erlebt haben, um traumatisiert zu sein. Ein Trauma kommt wesentlich häufiger vor, als gemeinhin angenommen wird. Es bedarf keiner objektiv lebensbedrohlichen Lage, um zu entstehen, sondern ist ganz und gar subjektiv. Eine Situation, in der wir uns hoffnungslos und existentiell ausgeliefert gefühlt haben und aus unserer Perspektive heraus weder flüchten noch kämpfen konnten, ist für die Entstehung eines Traumas ausreichend, ganz egal, wie banal die Situation von einem Außenstehenden bewertet wird. Andererseits müssen schlimme Erlebnisse nicht zwingend zu einem Trauma führen. Das Fatale an einem Trauma: Es heilt oft nicht von allein. „Die Zeit heilt alle Wunden“ spendet Hoffnung, aber nicht immer Heilung. Manche Verletzung   wird von einer Generation auf die nächste übertragen, seit zig Generationen. Drastische Traumata gehören dazu. Eine Traumatisierung kann schwerwiegende Folgen haben: Ein Teil des Lebewesens bleibt wie eingefroren, ist nicht mehr anwesend, nimmt am Leben nicht mehr teil, steht dem Wesen nicht mehr zur Verfügung. Schamanen benennen diesen Vorgang „Seelenverlust“ oder „Seelenabspaltung“. Ein Teil der Seele geht dem traumatisierten Wesen verloren.Wir sind nicht mehr ganz. 



Natürlicherweise sind wir vollkommen, alle. Unvollkommen machen uns  Traumata, doch wir können diese heilen und wieder ganz werden.

 

Was also bedeutet Heilsein eigentlich? Sind es die ,richtigen’ Blutwerte oder die Standardamplitude der Kniegelenkbeugung? Ein Körper, der in die DIN der Pharmaindustrie passt? Nein.

 

Ein Wesen ist heil, wenn es die beste Version seiner selbst zum Ausdruck bringt.  Heilsein ist Liebe, schöpferische Kraft, Lebensfreude, Selbstbestimmtheit, Freiheit, Präsenz, innere Weite, Entfaltung, Fülle, Kreativität, Vertrauen, Mut und glückselige Lebendigkeit bei körperlicher Gesundheit.

 

Wie geschieht Heilung?  Bringt eine Pille Heilung? Kann irgendjemand irgendwen heil ,machen’? Nein. Heilung geschieht von selbst. Immer. Jeder Organismus verfügt über eine von innen kommende Kraft, die Selbstheilungskraft, die trotz unserer enormen wissenschaftlichen Erkenntnisse jeder Behandlung überlegen ist. Wir können es Bewusstsein, Liebe, Lebensenergie oder beliebig anders nennen. Es ist die Kraft, die uns durchfließt, aber an unseren negativen Glaubenssätzen abprallt und uns, fehlen uns traumabedingt Anteile, nicht erreichen kann. Heilung geschieht natürlicherweise von selbst - sobald schädliche Programmierungen transformiert und abgespaltene Anteile integriert sind. Hierbei zu helfen, den Raum, in dem Heilung geschehen kann, zu öffnen, ist Aufgabe des Heilers.

 

Unzählige alternative Heilverfahren werden angepriesen und verwirren den Hilfesuchenden. Grundsätzlich ist nicht eine der anderen Methode überlegen. Maßgeblich ist vielmehr einerseits die Begabung des Heilers, aus dem Alltagsbewusstsein herauszutreten und sich mit dem übergeordneten Bewusstseinsfeld der Liebe, wir können es wiederum auch schöpferische Lebensenergie nennen, zu verbinden. Dies befähigt ihn, die im System des Patienten wütenden Glaubenssätze und Traumata zu identifizieren und zu transformieren. Andererseits ist die Bereitschaft des Patienten, sich diesen Intentionen zu öffnen, seine alten Überzeugungen aufzugeben und die Verantwortung für sich zu übernehmen, unverzichtbar. 

 

Wir sind solange Opfer unserer selbst, bis wir bereit sind, diese Identität loszulassen und Schöpfer unseres Lebens zu werden. 

 

Aber was hat das nun mit unseren Hunden zu tun? Hunde verfügen ebenso wie wir über ein limbisches System mit seinen Programmierungen und sie können genauso wie wir traumatisiert werden. Im Unterschied zu Menschen, deren Ego sich mit den Prägungen identifiziert und daran festhält, sind Hunde jederzeit bereit, diese loszulassen und sich an die momentanen Energien anzupassen. So, wie unser limbisches System die Muster der Eltern bzw. frühkindlichen Bezugspersonen übernommen hat, übernehmen Hunde die unsrigen. Wir spüren, dass sich Liebe anders anfühlt als Hass, dass ein glückliches Wesen eine andere Ausstrahlung als ein depressives Geschöpf hat und empfinden Angst anders als Sicherheit. Hunde haben nicht nur in punkto Nase einen uns weit überlegenen Spürsinn, sie nehmen auch diese Energien sehr viel exakter als wir wahr. Zudem ändern Gefühle unmittelbar unseren Stoffwechsel, was ‚riechbar’ ist, sowie Körperhaltung, Stimmlage und Mimik. Wir müssen nach einem Fußballspiel nicht das Ergebnis kennen, um auszumachen, welche Mannschaft siegreich war, sondern lesen dies allein an Körperpositur und Gesichtsausdruck der Spieler ab. Als Meister der Beobachtung entgeht unseren Hunden nichts unserer Gemütslage. Sie leben in unserem Energiefeld und passen sich perfekt daran an. Jeder destruktive Glaubenssatz und jedes erlittene Trauma aktiviert in uns die Sympathikusachse, verursacht also unglücklich- und krankmachenden inneren Stress. Exakt dies verursacht es auch bei unseren Hunden. Schauen wir uns zwei Beispiele an:

Der Mensch hat in seinem limbischen System eine Unmenge von Wut gespeichert. Sein Verstand hat gelernt, dass diese auszuleben nicht gesellschaftskonform ist und unterdrückt die Wut. Dies führt bei dem Menschen zu einem permanenten inneren Krieg zwischen rationalem und emotionalen Gehirn, was die Wut weiter wachsen lässt. Der Verstand reflektiert nur sich selbst und weiß nichts von der Wut. Der Hund indes nimmt all dies wahr und lebt es aus. Je nach seiner Veranlagung wird er zum Beispiel unsicher, aggressiv oder krank.

Im limbischen System des Menschen ist Gefahr vorherrschendes Weltbild. Dadurch wird der Mensch zu Angst. Gleich, ob dies dem Menschen bewusst ist oder er aufgrund der unangenehmen Empfindung von Angst dieses Gefühl in sich unterdrückt, ist es da und überschwemmt auch den Hund. Der Hund sucht eine Projektionsfläche für die Angst, die nun auch er spürt, und wird vielleicht in Artgenossen, anderen Menschen, Gewitter oder Feuerwerk fündig. 

Auch Hunde, die mit einem schweren Schicksal beladen zu uns kommen, haben etwas mit unseren Programmierungen gemein. Die Entscheidung für genau diesen Hund hat unser Unterbewusstsein getroffen und dies wählt stets das zu seinen Programmierungen passende Pendant. 

 

Unsere Hunde sind unser Spiegel. Eine Heilung des Hundes erfordert meist die Heilung seines Menschen. 


Unsere ‚schwierigen’ oder erkrankten Hunde bieten uns die Chance

 gleichzeitig sie und uns selbst zu heilen.  

Vielleicht ist dies eine der Aufgaben, die Hunde aus Liebe zu uns übernommen haben. 

Jeder unserer Hunde erledigt seinen Job großartig. 

Nun ist es an uns, unseren Job zu erledigen. 


 




 

 


 


 


 


 






E-Mail
Anruf
Infos